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BDI-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft

Veranstaltung »Die Digitalisierung der Gesundheit«

v.l.: Klaus-Dieter Rennert, Hitachi; StS Annette Widmann-Mauz, BMG; Dr. Markus Kerber, BDI; Michael Burkhart, PwC v.l.: Klaus-Dieter Rennert, Hitachi; StS Annette Widmann-Mauz, BMG; Dr. Markus Kerber, BDI; Michael Burkhart, PwC ©BDI/Schwarz
07.05.2015

Die digitale Transformation als grundlegender Wandel durch Etablierung neuer Technologien erreicht das deutsche Gesundheitssystem.

Auf einer Veranstaltung des BDI-Ausschusses für Gesundheitswirtschaft gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC diskutierten etwa 180 Gäste darüber, wie die "Digitalisierung der Gesundheit" gelingen kann. Die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz berichtete aus dem Bundesgesundheitsministerium über die Entwicklung des eHealthGesetzes. BDI-Hauptgeschäftsführer Dr. Markus Kerber beklagte die zu langsamen Fortschritte auf diesem Feld. Er forderte, die Wachstumsbremsen lösen und die Digitalisierung der Gesundheit vorantreiben.

Pressemitteilung BDI    

Weitere Vorträge konkretisierten die Risiken und Chancen sowie die Situation für das deutschen Gesundheitssystem im internationalen Vergleich.

Am Nachmittag boten vier Workshops Gelegenheit, die Themen zu vertiefen, problematische Punkte zu eruieren und Lösungsvorschläge zu entwickeln.

  • I. Workshop: Things to do.
    Die Digitalisierung der Gesundheit braucht den gesellschaftlichen Konsens und damit als ersten Schritt ein klares Bekenntnis der Politik unter Anerkennung der Realität der privaten Nutzung und den erklärten politischen Willen zur Digitalisierung der Gesundheit als eine gesamtpolitische Aufgabe.
  • II. Workshop: Future starts now.
    Trends wie „gesund Altern“ und „quantified self“ wirken bei der Digitalisierung der Gesundheit als Innovationstreiber. Gerade die innovativen Gründer forcieren die Entwicklung mit neuen Ideen und unternehmerischer Risikobereitschaft. Die rasant steigende Nachfrage im Bereich der privat finanzierten Gesundheit (zweiter Gesundheitsmarkt) demonstriert, was möglich und gewünscht ist: neue Versorgungsmöglichkeiten und mithin Geschäftsmöglichkeiten.
  • III. Workshop: Enter the eHealth challenge.
    Intelligente Gesundheitsnetze bieten in vielen Anwendungsfeldern der Gesundheitswirtschaft enorme Möglichkeiten, um Qualität und Effizienz der Gesundheits- und Pflegeleistungen zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die bessere Ressourcen- und Terminplanung, die Vermeidung von Doppeluntersuchungen und die Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit zum Wohl der Patienten. E-Health ermöglicht gerade im ländlichen Raum eine bessere, sicherere, optimierte und zugleich kosteneffizientere Versorgung.
  • IV. Workshop: Game over? Game on!
    Die Digitalisierung der Gesundheit bedeutet den Einsatz einer disruptiven Technologie mit enormen Chancen, aber auch wachsende Konkurrenz durch globale Player, auch aus dem nicht-medizinischen Bereich (z.B. Google). Dafür sind Handlungsempfehlungen und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle notwendig.

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